Ebike 2016 Highlights

4. April 2016  Von Andreas Waldera


Unsere TOP 5 Ebikes 2016: Diese Enduros versprechen Fahrspaß pur!

Das bieten die EBike 2016: Bärenstarker Vortrieb, massig Federweg und gebaut für maximalen Spaß im gröbsten Gelände: Die Enduro E-Bikes der Saison 2016 können sich wahrlich sehen lassen! Fahrwerke mit 160 Millimeter oder mehr Federweg wie beim Cube, Haibike oder KTM E Bike garantieren genussvolles Peitschen über verblockte Trails. 250 Watt Motorleistung sorgt dafür, dass selbst steilste Anstiege mit minimalem Kraftaufwand in Rekordzeit gemeistert werden können. Bei den Akkus hat sich in den letzten Jahren ebenfalls sehr viel getan: Die hohe Kapazität ermöglicht dem eRider eine hohe Reichweite, womit auch ausgedehnten Freeride-Touren nichts mehr im Wege steht.

Cube Stereo 160 Hybrid HPA

Nach dem Erfolg des All-Mountain E-Bikes Stereo Hybrid 140 legt Cube für die Saison 2016 nochmal kräftig nach. Das heiße Eisen im Feuer nennt sich Cube Stereo 160 Hybrid HPA und präsentiert sich als ausgewachsenes E Bike Enduro. Herzstück des Stereo 160 Hybrid ist der neu entwickelte High Performance Aluminium (kurz: HPA) Rahmen mit 160 mm Federweg. Für ein Plus an Bewegungsfreiheit wurde die Agile Trail Geometrie (ATG) weiter optimiert, der Trail Motion Rocker Umlenkhebel und die Tuned Drive Position (TDP) ermöglichten den Ingenieuren zudem eine sehr kompakte Bauweise. Ebenfalls auf dem modernsten Stand der Technik zeigt sich die 148 mm Boost Hinterradnabe, die eine höhere Steifigkeit der 27.5 Zoll Laufräder gewährleistet. Angetrieben wird das knapp unter 23 Kilogramm wiegende E-Enduro vom bärenstarken Bosch CX Antrieb mit einem Drehmoment von bis zu 75 Newtonmetern, ausreichend Energiereserven sichert das Bosch Power Pack 500. Das Cube Stereo 160 Hybrid HPA ist in drei Ausstattungsvarianten mit Fox Float bzw. Manitou Mattoc Federgabel zu Preisen zwischen 4199 und 5599 Euro erhältlich.

Ebike 2016 Highlight – Haibike Xduro Nduro Pro

Der Trendsetter im Bereich ePerformance Biking blieb bei den Vorbereitungen für die Saison 2016 ebenfalls nicht untätig. Mit dem Haibike Xduro Nduro Pro wird die Erfolgsserie der eEnduros weiter fortgesetzt. Zu den groben Eckdaten des Viergelenkers zählen 27.5″ Mavic Crossmax XL Pro LTD Laufräder und satte 180 mm Federweg. Federgabel und Dämpfer stammen aus dem Hause Fox. An der Front versieht eine Fox 36 Float Factory 180 mm ihren Dienst, das Heck wird von einem Fox Float X2 Factory Dämpfer im Zaum gehalten. Obwohl Haibike beim Enduro jetzt ebenfalls auf größere Laufräder setzt, konnten die Entwickler die Kettenstrebe nahezu unverändert lassen. Das Bike soll somit nicht nur sehr laufruhig, sondern auch äußerst wendig und agil sein. Dank des serienmäßig verbauten Cane Creek Steuersatzes lässt sich der Lenkwinkel optimal an den Fahrer anpassen – auch das sorgt für mehr individuelle Souveränität. Für eine ideale Verzögerung verfügt das Haibike Xduro Nduro Pro über eine Magura MT 7 Scheibenbremse. Beim Antrieb gibt das e-Enduro ebenfalls Vollgas: Der neue Bosch Mittelmotor Performance CX Motor gehört ebenso zur Standardausrüstung des eBikes wie das Bosch Intuvia Multifunktionsdisplay und der 500 Wh Akku. Der Alu-Rahmen wird in vier Größen angefertigt, das Gewicht des Komplettbikes ist mit 22,1 Kilogramm angegeben. Preis des Nobel-Hobels: 6999 Euro.

Lapierre Overvolt SX 800

Die aus Dijon stammende französische Bikeschmiede Lapierre rüstet ihre E-Bike Flotte für die neue Saison ebenfalls mächtig auf. Das Lapierre Overvolt SX 800 erweitert die Overvolt Serie um ein sehr vielversprechendes 170 mm E-Mountainbike Enduro. Erstmals wird von Lapierre bei den Overvolt Modellen – neben dem bewährten Bosch Antrieb – ein Yamaha Motor mit 70 Newtonmetern Drehmoment verbaut, der auch im Lapierre Overvolt SX 800 Verwendung findet. Der Yamaha Akku bietet eine Kapazität von 400 Wh, somit also etwas weniger als die Konkurrenz. Das neue OST+ Fahrwerksdesign zeichnet sich durch eine kompakte Gestaltung des Alu-Rahmens aus, wodurch die Geometrie und das Gewicht des e Bikes optimiert wurden. Die Franzosen spendierten dem Lapierre Overvolt SX 800 für die harte Gangart zusätzlich einen Unterbodenschutz und eine Kettenführung. Ausgestattet ist das auf 27.5 Zoll Laufrädern rollende E-Enduro mit feinen Parts aus der Lapierre Nico Vouilloz Signature Serie sowie Fox Float Fahrwerkskomponenten. Eine bequeme Einstellung der Sattelhöhe erlaubt die Kind Shock Lev Integra Teleskopsattelstütze mit 125 mm Travel. GX Schaltungskomponenten und Guide R Bremsen aus dem Hause SRAM runden das gelungene Komplettpaket ab. Angeboten wird das eBike in drei Rahmengrößen (S – 42cm, M – 44 cm und L – 48 cm), der Preis liegt bei 4999 Euro.

Ebike 2016 Highlight – Rotwild R.E+

Beim Rotwild R.E+ muss schon genauer hingeschaut werden, um das Enduro E-MTB vom nicht-motorisierten R.E1 zu unterscheiden. Ermöglicht wurde die kompakte Bauweise durch die Integrated Power Unit (IPU), die zudem für ein optimales Handling die Realisierung einer kurzen Kettenstrebe erlaubte. Fein gelöst hat das deutsche Unternehmen ADP Engineering ebenfalls die Unterbringung des Akkus als tragendes Teil im Carbon-Unterrohr. Mit 518 Wh und Brose 2.0 Antrieb mit maximal 90 Newtonmetern Drehmoment sollten selbst sehr lange, steile Anstiege kein Problem darstellen. Mit Blick auf die Motorkraft wurden sowohl die Kinematik optimiert als auch die Antriebseinflüsse minimiert. Am Heck bietet das Rotwild R.E+ 165 mm Federweg, an der Front glättet eine Fox Float 170 FIT4 LSC mit Kashima Beschichtung die Trails. Schaltung und Bremsen entstammen Shimanos XT Gruppe, als Teleskopsattelstütze kommt eine Kind Shock Lev Integra mit 150 mm Verstellbereich zum Einsatz. Rotwild bietet das E-Enduro in zwei Größen an, für das edle Gefährt müssen allerdings mindestens 6999 Euro „locker“ gemacht werden. Für uns ist das Rotwild definitiv eines der Highlights des Ebike 2016 Marktes.

Ebike 2016 Highlight – Specialized Turbo Levo FSR Expert

Specialized ist zweifelsohne immer für Überraschungen gut! Für die neue Saison bringt die US-amerikanische Kultschmiede das Turbo Levo FSR Expert, ein All-Mountain E-Bike mit 135/140 mm Federweg und B Plus-Bereifung. Die Vorteile der dickeren Bereifung liegen klar auf der Hand: Noch mehr Grip und Traktion! Der Nachteil des höheren Rollwiderstandes wird durch den Brose Antrieb mit einem Drehmoment von bis zu 90 Newtonmetern eliminiert, zumal der 504 Wh Akku die Energieversorgung auch über einen langen Zeitraum sicherstellt. Integriert ist der Akku unauffällig im hochwertigem Rahmen aus M5 Aluminium. Specialized legte bei der Entwicklung des Bikes höchsten Wert auf Praxistauglichkeit – so ist der Akku IP67 zertifiziert und somit staubdicht und wassergeschützt. Eine Verbindung zur Außenwelt (GPS-Gerät oder Smartphone) bietet die ANT+ und Bluetooth-Schnittstelle. Weitere feine Detaillösungen zeigen sich mit der AUTOSAG Funktion für ein leichteres Einstellen des Custom Fox Float Factory DPS Dämpfers, einem stabilen Kettenblatt aus Stahl und der aus eigenem Hause stammenden Teleskopsattelstütze Command Post Ircc mit 125 mm Travel. Bei der Federgabel vertraut Specialized der RockShox Pike RC, die Verzögerung des Bikes überlässt der Fahrradgigant der SRAM Guide RS. Erhältlich ist das Specialized Turbo Levo FSR Expert für 6499 Euro.

Fazit Ebike 2016 Highlights

Die moderne Generation der E Mountainbikes verspricht Fahrvergnügen auf höchstem Niveau! Der Spagat zwischen modernster Fahrwerkstechnik und antriebsstarken Motoren bei gleichzeitig hoher Reichweite gelingt den Herstellern von Modelljahr zu Modelljahr besser – und eine Ende der Entwicklung ist noch lange nicht abzusehen!










Mehr Artikel
Ebike Events 2016 Überblick Alle wichtigen Ebike Events Sommer 2016 im Überblick Anfänglich als Begleiterscheinung und Trend belächelt, hat sich...