Rennradhelm Giro Synthe Testbericht

21. Juli 2016 


Rennrad Helm Test Giro Synthe

Viele Superlative sind am Start bei der Beschreibung des Rennradhelm Giro Synthe – ob das gute Stück in Sachen Style und Performance halten kann, was es verspricht, haben wir an einigen der in diesem Jahr leider doch recht rar gesäten heißen Sommertagen in der Südeifel getestet.

Rennradhelm Giro Synthe – Das sagt der Hersteller

Vom Höhepunkt des Helmdesigns, großartiger Kühlleistung, revolutionärem Passkomfort und Aero-Effizienz bei gleichzeitig sehr geringem Gewicht ist die Rede, schaut man sich die Produktbeschreibung des US-amerikanischen Herstellers Giro an. 26 Windtunnel Belüftungen sollen zum Beispiel dafür  sorgen, dass der Rider einen kühlen Kopf behält. Die Helmschale ist so konzipiert, dass die Luft durch innenliegende Kanäle geschleust wird und ein Luftstrom direkt über dem Kopf entsteht – sozusagen als Belüftungs-Booster. Die Passform kommt dabei nicht zu kurz: Ein patentiertes Roc Loc® Air Fit-System ermöglicht sowohl die Feinjustierung der vertikalen Position als auch der Spannung am Kopf. Durch die kompakte Form mit zahlreichen Wind- und Kopfwinkeln sollen zudem Luftverwirbelungen verhindert werden. Ausgestattet ist der High-End Helm mit der sogenannten MIPS Technologie. MIPS steht für “Multi-Directional Impact Protection System” – ein in die Polycarbonat-Schale integriertes Sytem, dass dem Biker ein Plus an Sicherheit bieten soll: Die innere Helm-Schale mit Elastomer-Halterung soll durch eine vom Helm-Außenteil unabhängigen Drehung einen Teil der Beschleunigungsenergie beim Aufprall absorbieren – also die Stoßkräfte, die beim Sturz auf den Kopf einwirken, reduzieren. Als weitere Pluspunkt sind die Aero Mesh Panels zu nennen, die ein sicheres Andocken der Sonnenbrille während der Fahrt ermöglichen.

Giro Synthe Rennrad Helm – Unser Praxis Test

Der erste Eindruck des Rennradhelm Giro Synthe – ein Sahnestückchen! Wir testeten das Modell Synthe in matt white/ lime/ flame, und die Optik lässt bei uns wirklich keine Wünsche offen – sehr stylisch. Der Helm wirkt zudem sehr hochwertig verarbeitet, was man bei dieser Preiskategorie aber auch erwarten dürfte. Ein Blick auf die Waage bestätigt die Hersteller-Angabe (259 Gramm bei Größe S). Auch die Passform überzeugt: Die Einstellung ist unkompliziert, der Helm sitzt nach wenigen Handgriffen wie angegossen, sogar das Gefriemel am Kinnriemen hält sich in Grenzen. Selbst nach mehrstündiger, schweißtreibender Fahrt gab‘s übrigens keinerlei Druckstellen – nicht einmal am Kinn, dank schmaler Slimline Schnalle. Apropos Fahrt: Wir haben bei unseren Tests in der Eifel so einige heftige Höhenmeter bei hochsommerlichen Temperaturen gerissen und können dem Giro Synthe eine sehr gute Kühlleistung attestieren. Die Belüftung am Kopf war absolut top! Sogar die vermeintlich schicke Helmfrisur blieb übrigens aus – der Helm ist laut Giro tatsächlich „pferdeschwanzkompatibel“ (was wir zwar nicht ausprobiert haben aber für sehr sympathisch halten). Knackige Abfahrten mit Geschwindigkeiten bis zu 73 km/h bestätigten auch die Hersteller-Aussagen zur  Aerodynamik. Wir konnten absolut keine Luftverwirbelungen feststellen.

Fazit Rennradhelm Giro Synthe

Design und Performance auf hohem Niveau – der Rennrad Helm hat uns richtig überzeugt. Belüftung und Passform sind top, in Kombination mit dem geringen Gewicht vergisst der Racer fast, dass er einen Helm trägt. Der Preis ist nicht ohne, aber für diesen hochwertigen Kopfschutz ganz sicher gut angelegt.





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