Roman Rohrmoser – Freeski Pro Portrait

22. November 2015  Von Andreas Waldera


Roman Rohrmoser: Ein Leben abseits der Piste

Man nehme eine gehörige Portion Talent, ein wenig Verrücktheit und garniere diese beiden Zutaten mit dem festen Willen, abseits des scheinbar Machbaren seinen Weg gehen zu wollen. Eine Rezeptur, nach der Roman Rohrmoser gebacken sein könnte. Der 30-jährige Freeski Pro aus Österreich ist ein gefragter Protagonist bei bekannten Skifilm-Produktionen und zierte bereits die Titelseiten unzähliger Magazine.

Geboren wurde Roman Rohrmoser 1985 im schönen Zillertal. Bereits mit zwei Jahren stand Roman das erste Mal auf den Brettern, die für ihn in späteren Jahren die Welt bedeuten sollten. Nach einigen nationalen und internationalen Erfolgen wechselte er im Alter von 15 Jahren vom Slalom zum Big Mountain Freeride und Backcountry Freestyle Skiing. Mit seiner Leidenschaft für das Skifahren abseits der Piste stieß er anfänglich bei seinen Eltern allerdings auf wenig Gegenliebe, diese erkannten aber schnell sein außergewöhnliches Talent.

Erstklassige Filmproduktionen und heftige Stürze

In den ersten zwei Jahren nahm Roman Rohrmoser an der Freeride Rookie Tour teil. Als der Zillertaler die Lust an Wettbewerben verlor, konzentrierte er sich auf Foto- und Filmsessions. Nach einigen Covershots – nicht nur für Ski-Magazine – folgten im Jahr 2010 die Dreharbeiten zu „Made in Austria II“ von YDream Productions. Neben weiteren Filmsegmenten in diversen Produktionen erfüllte er sich den Traum eines jeden Athleten: Das Mitfahren in den atemberaubenden Warren Miller Produktionen! Das aktuellste Projekt ist „After The Sky Falls“ von Nimbus Independent.

Ein hartes Geschäft und ein noch härterer Sport, der zeitweise auch seinen Tribut fordert. Im Jahr 2014 brach sich Roman die Kniescheibe, es folgte eine fünfmonatige Zwangspause. Direkt nach der Genesung standen bereits die Dreharbeiten zu „Endless Winter“ auf dem Programm. Der Bruch der Kniescheibe war nicht das einzige Unglück des Zillertalers in seiner Karriere. Bei einem Crash im Stubai verlor er zwei Schneidezähne, bei den Dreharbeiten zu „Made in Austria“ löste der Freeskier eine Lawine aus.

Der junge Familienvater und die Pläne für 2016

In den letzten Jahren hat es den Pro Freerider Roman Rohrmoser im Sommer zum Skifahren immer nach Übersee verschlagen – mit Ausnahme dieses Jahres. Als stolzer Papa einer kleinen Tochter waren diesmal die heimischen Gefilde angesagt. Neben dem Skifahren ist der 30-jährige übrigens auch ein begeisterter Biker und Kletterer – und wenn es nicht die luftigen Höhen sind greift der sympathische Österreicher am Meer auch sehr gerne zum Surfbrett.

Kraft tankt der Ausnahmesportler nach einem Trainingsplan im Fitnessstudio, ansonsten ist Roman Rohrmoser lieber in der Natur unterwegs. Unterstützt wird der Freeski Profi von seinen Sponsoren K2, BMW, Marker, Marmot, Uvex, Komperdell, Specialized und Mayrhofner-Bergbahnen. Für das kommende Jahr 2016 sind bereits spannende Projekte geplant. Die Fans dürfen sich schon jetzt auf Webisoden für Red Bull TV und weitere Filmsegmente für Warren Miller, Nimbus Independent und BMW.tv freuen.










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